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Übersicht

allgemein mit Rückblick
verschiedene Windows-Versionen
Windows 2000
Windows ME
Windows NT
Windows XP

    

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Das Betriebssystem Windows wurde von Microsoft erstmals 1985 vorgestellt und wurde 1990 mit der Version 3.0 marktfähig. Es brachte die bereits von Apple angewandte grafische Benutzeroberfläche mit Fenstertechnik und Maussteuerung sowie Multitasking in die Microsoft-Welt. Windows war zunächst als Zusatz zum alten Betriebssystem MS-DOS gedacht, konnte sich später aber zu einem "echten" Betriebssystem entwickeln.

Mit Millionen-Aufwand führte Microsoft 1995 "Windows 95" ein, dessen Nachfolger "Windows 98" heute in den Regalen steht. Die "Windows"-Familie - komplettiert durch "Windows NT" respektive "Windows 2000" für Unternehmens- Netzwerke - läuft Schätzungen zufolge auf über 85 Prozent aller Personal Computer.
 

 

 
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Windows-Versionen im historischen Rückblick:

November 1983 Microsoft kündigt Windows auf der Computermesse Comdex als graphische Benutzeroberfläche und Erweiterung des Betriebssystems MS-DOS an.
Juni 1985 Microsoft Windows 1.0 erscheint in englischer Sprache. Ähnlich wie zuvor beim Apple-Rechner Macintosh gibt es nun Mausbedienung, aufklappbare Befehlsflächen (Pull-Down-Menüs) und Symbole (Icons) für Dateien oder Programme. (Allerdings konnte niemand irgend etwas Sinnvolles mit dieser Version tun!) Die Anforderungen an die Hardware waren aus heutiger Sicht lächerlich:
  • 256 KByte RAM (empfohlen 512 KByte)
  • 2 Diskettenlaufwerke (empfohlen Festplatte)
  • Anwendungsprogramme gab es nicht, aber man konnte gleich mehrere MS-DOS-Programme laufen lassen und zwischen ihnen umschalten.
Januar 1986 Die ersten europäischen Versionen werden ausgeliefert. (Jetzt können auch die Europäer nichts Sinnvolles mit dieser "neuen Technik" anfangen!)
Januar 1987 Windows 1.03 wird ausgeliefert. Es wird mehr Hardware unterstützt.
März 1987 Windows 386 für den damals neuen INTEL 80386-Prozessor und Windows 2.0 sind verfügbar und bringen einige Verbesserungen wie z.B. sich überlappende Fenster. Dies sind die ersten Versionen, mit denen sich leidlich arbeiten läßt, zumal auch die Software-Hersteller langsam auf den Windows-Zug aufspringen.  Das erste Anwendungsprogramm für Windows ist die Tabellenkalkulation Excel.
Juli 1988 Die deutschen Versionen von Windows 386 und Windows 2.0 sind erhältlich. Spätere Versionen von Windows kommen zeitgleich in allen wichtigen Sprachen auf den Markt.
Mai 1990 Die erste brauchbare Version, Windows 3.0, ist verfügbar. Sie nutzt die Fähigkeiten neuer INTEL-Prozessoren aus und kann mehrere Programme gleichzeitig laufen lassen (Multitasking). Damit schafft Windows den Durchbruch. Auf breiter Front wird Software für das neue Betriebssystem entwickelt.
April 1992 Windows 3.1 - das stabilere 3.0 - wird ausgeliefert: Mit dieser Version beendete Microsoft die Frage, ob IBMs OS/2 vielleicht doch noch die Oberhand gewinnen könnte. Windows 3.1 unterstützt neue Techniken wie OLE (Object Linking and Embedding) für das Einbetten von Grafiken in Texte, Multimedia oder die Nutzung der neuartigen Truetype-Schriften.
Oktober 1992 Windows für Workgroups (WfW), das im Kern einem Windows 3.1 mit eingebauter Peer-to-Peer-Netzwerkfunktionalität entspricht, wird ausgeliefert.
Juni 1993 Mit Windows NT (New Technology) kommt ein Betriebssystem für den professionellen Einsatz im Unternehmen heraus, das intern mit einer Busbreite von 32 Bit arbeitet: Die Daten werden nicht mehr in einem engen Kanal von 16 Bit transportiert, sondern über die doppelt so große Breite von 32 Bit. - Erstmals werden mehr Anwendungsprogramme für Windows als für DOS verkauft.
Januar 1994 Windows für Workgroups (WfW) 3.11 ist fertig - und ist noch mal etwas stabiler und schneller als 3.1.
August 1995 Windows 95 wird mit der - zumindest für die Software-lndustrie - größten Werbekampagne aller Zeiten eingeführt und möchte das Ende der 16-Bit-Betriebssysteme einläuten. Technische Verbesserungen im Detail werden in den folgenden Jahren in Form von "Service Packs" eingeführt.
Anfang 1997 Windows NT 4.0 wird ausgeliefert. Mit dieser Version - und besonders dem NT Server - will Microsoft den traditionell von Unix besetzten Workstation- und Server-Markt für sich gewinnen.
25. Juni 1998 Windows 98 wird als Evolutions-Stufe von Windows 95 ausgeliefert. Wesentliches Merkmal ist der integrierte INTERNET-Explorer.
17. Februar 2000 Windows 2000 - der Windows NT 4-Nachfolger - kommt in den USA auf den Markt. Allerdings trübt ein internes Memo die Feierlaune, nach dem mehr als 63.000 potentielle Fehler in den rund 30 Millionen Programmcode-Zeilen stecken sollen: Nur ein Motivationstrick für die Mitarbeiter? Am 22. Februar - also mit Beginn der CeBIT - startet die Auslieferung in Deutschland.
13. September 2000 Windows ME - die "Millennium Edition". In das Jahr 2000 war Microsoft zunächst mit dem gigantischen Software-Projekt "Windows 2000" gestartet - und hatte damit aber zahllose Privatnutzer enttäuscht, die vor allem Computerspiele nutzen wollten. ME erfüllt diesen Anspruch.
25. September 2001 Windows XP (eXPerience) will die Linien von Windows 9x/Me und Windows NT/2000 zusammenführen. Damit deckt erstmals ein Windows Betriebssystem - in verschiedenen Ausprägungen - praktisch alle Einsatzgebiete von Heim-Computern bis Unternehmens-Clients ab.
?? Die 64-Bit-Version von Windows 2000 sollte Ende 2000 erscheinen - ein genaues Datum wollte Gates aber auf der Microsoft Professional Developer Conference (PDC) im Juli 2000 jedoch nicht verraten.
    


 
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Whistler

... was bis Anfang Februar 2001 der Codename von Windows XP (der Namen ist einem Berg namens Whistler Mountain in der weiteren Umgebung von Seattle/Redmond entliehen)

Win 16

In Windows die Bezeichnung für das 16-Bit-Subsystem.

Win 32 / Windows 32

In Windows die Bezeichnung für das 32-Bit-Subsystem, das wesentlich leistungsfähiger und schneller ist, als das alte 16-Windows-System bzw. MS-DOS.

Win 32s

Bezeichnung für die Untermenge der Win 32-API in Windows 3.x, die das Ausführen von 32-Bit-Anwendungen in Windows 3.x ermöglicht.
 

 
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  Windows 2000 Bücher zum Thema Software zum Thema

Während die Welt die Abkürzung Y2K benutzt (Year 2000), führt Microsoft Ende Oktober 1998 das Kürzel W2K ein, womit Windows 2000 gemeint ist. "Windows 2000" ist der neue Name für die 5er Version von "Windows NT". Auf den Markt kam Windows 2000 aber erst Mitte Februar 2000 - und zwar in vier unterschiedlichen Versionen:

  • Windows 2000 Professional für Arbeitsplatzrechner,
  • Windows 2000 Server für Workgroups,
  • Windows 2000 Advanced Server für größere Abteilungen oder ganze Firmen, und
  • Windows 2000 Data Center Server, die mächtigste Version, die Multiprozessor-Rechner mit bis zu 16 Prozessoren unterstützt.

Windows NT 5.0 - nein! Windows 2000 - ist Microsofts Versuch, Unix Systeme wie Solaris von Sun zu verdrängen.

Windows 2000 hat seine Europa-Premiere auf der CeBIT 2000 in Hannover. Die Entwicklung des größten kommerziellen Softwareprojekts der Geschichte soll beim Softwaregiganten Microsoft in den vergangenen Jahren rund 2 Milliarden Dollar verschlungen haben. Allein 2.000 Programmierer arbeiteten in der Zentrale in Redmond an dem neuen Betriebssystem, das nach Angaben von Microsoft nun aus rund 30 Millionen Programmzeilen besteht. Dementsprechend hoch ist der Erfolgsdruck. "Wir verwetten das gesamte Haus auf Windows 2000", sagt Microsoft-Finanzchef John Conners Anfang 2000. Allerdings werde man sicherlich etwas Zeit benötigen, um die Branche zum Umstieg zu bewegen.

Übrigens: In der TechNet Online-Bibliothek zu Windows 2000 und NT befinden sich zahlreiche technische Artikel, Whitepaper und Fallstudien. Informationen zu Active Directory oder die Speichernutzung in Windows 2000 sind nur einige der Themen. Alle Artikel stehen auch zum Download zur Verfügung: www.microsoft.com/germany/news/n0308.htm
Wöchentlich aktualisierte News für IT-Profis werden zudem gebündelt auf TechNet online angeboten: www.microsoft.com/germany/technet/.
 


 
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IrCOMM - Der IrDA-COM-Port Treiber für Windows 2000

Microsoft hat bei Windows 2000 die Möglichkeit, die Infrarot-Schnittstelle als virtuellen COM-Port zu nutzen, nicht mehr vorgesehen. Dadurch ist es z. B. unmöglich geworden, sich mit einem Handy via IrDA in das Internet einzuwählen. Microsoft möchte mit dieser Vorgehensweise anscheinend erreichen, dass sich alle Hersteller an das neue Übertragungsprotokoll von Windows 2000 anpassen.

Daher wurde von Extended Systems ein Treiber entwickelt, der die alte Funktionalität von Windows 9x auch unter Windows 2000 wieder zur Verfügung stellt - siehe: www.irda4W2k.com
 

Vorhang auf für 64-Bit-Windows
(Meldung der PC-Welt vom 13.7.2000)

Microsoft hat einen ersten Einblick in die 64-Bit-Version von Windows 2000 gegeben. Auf der Microsoft Professional Developer Conference (PDC) in Florida stellte das Unternehmen eine erste Vorabversion des kommenden High-End-Betriebssystems auf Rechnern vor, die mit Intels 64-Bit-Prozessor Itanium (ehemals "Merced") arbeiten. Die Preview soll Programmierern bei der Entwicklung von Produkten für die Itanium-Architektur behilflich sein.

Die 64-Bit-Version von Windows 2000 kann laut Microsoft erheblich größere Datenmengen verarbeiten als die 32-Bit-Variante. Das neue Betriebssystem soll in erster Linie im Server- und Internet-Bereich sowie im E-Commerce zum Einsatz kommen.

Laut Microsoft-Gründer Bill Gates wird der Übergang von 32 auf 64 Bit wesentlich leichter über die Bühne gehen als damals die Portierung von 16- auf 32-Bit-Anwendungen. Das neue Betriebssystem verfüge über einen neuen Befehlssatz, in den Intel, Hewlett-Packard und andere Partner Milliarden von Dollar investiert hätten.

Intel-Manager Ron Curry bezeichnete die allmähliche Fertigstellung der 64-Bit-Plattform als "Meilenstein in der Itanium-Entwicklung" - auch wenn die 32-Bit-Architektur weiter bestehen bleibe. Der Chip-Riese arbeitet schon seit Jahren an der 64-Bit-Prozessorarchitektur.Die ersten Itanium-Prozessoren sollen im dritten Quartal in Produktion gehen. Die Auslieferung der ersten Itanium-basierten Systeme ist für das zweite Quartal 2001 vorgesehen.

Das neue Windows soll voraussichtlich Ende des Jahres erscheinen - ein genaues Datum wollte Gates jedoch nicht verraten.
 

Kopierschutz-Windows gestoppt
(Meldung der PC-Welt vom 25.2.2000)

Das Landgericht München hat Microsoft per Einstweiliger Verfügung die Auslieferung der OEM-Versionen  von Windows verboten, die planmäßig ab dem 1. April 2000 mit zusätzlichem Registrierungscode an die Händler gehen sollten. Bei Zuwiderhandlung droht Microsoft eine Ordnungsstrafe von bis zu 500.000 Mark.

Gegen die Auslieferung hatte das Softwarehaus SMS geklagt. Der Grund: Windows sei damit an die Hardware gekoppelt und das stelle eine "wettbewerbswidrige Einschränkung der Rechte des Käufers" dar. Dieser könne das Programm nicht weiter einsetzen, wenn er beispielsweise die Hauptplatine austauscht.

Der Hintergrund: Microsoft will offensichtlich die OEM-Versionen hierzulande doch mit dem "Registration Wizard" ausliefern. Das sollte laut Microsoft eigentlich nicht passieren - aus "verbraucherrechtlichen Gründen", wie das Softwarehaus ursprünglich versicherte.

Der "Registration Wizard" macht eine zusätzliche Registrierung erforderlich. Beim Installationsprozess erzeugt beispielsweise Windows 2000 einen 16-stelligen Registrierungscode, der auf den vom Betriebssystem erkannten Hardware-Komponenten basiert. Anschließend muss der Anwender diesen Registrierungscode zusammen mit der Angabe seines Heimatlandes an Microsoft weitergeben. Das Unternehmen gibt nun dem Anwender einen achtstelligen Code zurück, mit dem gearbeitet werden kann.

Wird das Betriebssystem jedoch bei einem Hardwaredefekt auf einem anderen Rechner installiert, so ist Schluss mit lustig: Der Code arbeitet nur mit dem Schlüssel zusammen, der zur ursprünglichen Hardware passt.

Der Vorsitzende Richter Wolfgang Rabl geht von einem baldigen Widerspruch seitens Microsoft gegen die Einstweilige Verfügung aus. "Es wird sicher zu einer mündlichen Verhandlung kommen", erklärte er der Süddeutschen Zeitung.
 

Microsoft will mit Windows 2000 die Welt des E-Commerce erobern

"Heute enthüllen wir die Zukunft des Computers." Microsoft-Gründer Bill Gates zeigte sich am Tag der Markteinführung des neuen Software Windows 2000 nicht gerade bescheiden. Das neue Betriebssystem soll nach dem Willen des selbst ernannten "Chef-Softwarearchitekten" die dominante Stellung von Microsoft im Bereich der Personal Computer in die Welt des elektronischen Handels im Internet ausweiten. "Das ist ein riesiger Meilenstein für Microsoft und die gesamte Industrie. Es ist wohl fair zu sagen, dass (Windows 2000) das ehrgeizigste Software-Projekt war, dass jemals bewältigt wurde." Den virtuellen Schreibtisch der Personal Computer hat Microsoft schon vor Jahren mit Windows 3.x und Windows 95 erobert. Auf über neun von zehn PCs weltweit erscheint beim Hochfahren des Rechners das bunte Microsoft-Fenster-Symbol. Bei den größeren Server-Computern sieht die Situation allerdings völlig anders aus. Zwar liegt Microsoft auch hier an der Spitze. Mit einem Marktanteil von gut einem Drittel für Windows NT ist Microsoft aber weit davon entfernt, dieses Marktsegment zu beherrschen. Und unter den großen Anbietern im Internet wie Amazon.com oder Yahoo findet sich bislang kaum ein Unternehmen, das auf eine Microsoft-Architektur setzt.

Die über einjährige Verspätung der Markteinführung von Windows 2000 hat entscheidend mit dazu beigetragen, dass Microsoft-Konkurrenten im Internet und beim E-Commerce die Nase vorn haben: Dazu zählen Sun Microsystems mit seinen Servern und dem Betriebssystem Solaris, Novell mit der Software NetWare, Oracle als führender Datenbankanbieter der "Dot.com"-Unternehmen und IBM mit seinen Großrechnern und Dienstleistungen. 1999 am meisten gewonnen hat aber das freie Betriebssystem Linux, das am Rande der Windows 2000-Einführung das Gesprächsthema Nummer eins war. So verwies beispielsweise Michael Dell, der Chef von Dell Computer, auf den Erfolg von Linux als Alternative zu Windows NT und Windows 2000.

Bill Gates machte mit mehreren technischen Demonstrationen klar, in welche gewaltigen technischen Größenordnungen Microsoft mit Windows 2000 künftig vorstoßen wird. Allerdings muss sich der "Chief Software Architect" auch fragen lassen, wie fehlerfrei und absturzsicher die 30 Millionen Codezeilen tatsächlich sind. Das US-Fachblatt Smart Reseller berichtete am vergangenen Mittwoch, Microsoft müsse noch mehrere zehntausend Fehler in Windows 2000 beseitigen. "Unsere Kunden wollen nicht, dass wir ihnen ein Produkt mit über 63 000 potenziell bekannten Fehlern verkaufen", zitierte das Blatt aus einem "internen Memo" eines führenden Microsoft-Entwicklers.

"Wenn man sich im Detail mit sehr komplexen Code wie Windows 2000 beschäftigt, stößt man schon auf einige Probleme", meint Tom Bittman, einer der Research Director der einflussreichen Technologie-Beratungsfirma Gartner Group. "Testen von Software ist keine exakte Wissenschaft und viele Varianten müssen im laufenden Betrieb getestet werden." Vorschusslorbeeren erhielt Microsoft durch die SAP AG (Walldorf), Europas größtes Software-Unternehmen. "SAP ist überzeugt, dass die (Microsoft-Datenbanksoftware) SQL-Server 2000 unter Windows 2000 jetzt in der Lage ist, die Bedürfnisse eines jeden R/3-Kunden in der ganzen Welt zu erfüllen", zitierte Gates SAP-Vizepräsident Günther Tolkmit. In Großkonzernen mit vielen tausend Nutzern läuft die SAP-Software R/3 derzeit in der Regel mit einer Oracle-Datenbank unter einem Unix-Betriebssystem.

Geschäftlich bedeutsam wird Windows 2000 für Microsoft wohl erst ab 2001. Nach den Prognosen von Gartner werden 2000 nur drei bis sechs Prozent der 1999 installierten Windows-NT-Server auf Windows 2000 umgestellt werden. Bis Ende 2001 sollen es aber 45 bis 50 Prozent sein. Aber immerhin soll das neue System in 2000 rund eine Milliarde Dollar Umsatz erzeugen. (Microsoft machte 1999 insgesamt 22 Milliarden Dollar Umsatz.) "Es wird ein sehr erfolgreiches Produkt für Microsoft werden, es wird allerdings einige Zeit lang dauern", sagte Dan Kusnetzky, Software-Spezialist des Marktforschungsunternehmens International Data Corp. (IDC). "Wir erwarten, dass Microsoft mit der Zeit sich vom führenden zum dominierenden Hersteller entwickeln wird."
 

Ist Windows 2000 für die 64-Bit-Welt gerüstet?

Bereits im Dezember 1998 wurde gemeldet, daß Microsoft von Windows 2000 auch eine 64-Bit-Version herausbringen will - allerdings will sich das Unternehmen damit Zeit lassen, bis INTEL seine 64-Bit Hardware-Architektur vorstellt, zu der auch der Prozessor Itanium gehört. Dieser wird für Mitte 2000 erwartet. Microsoft war in der Vergangenheit dafür kritisiert worden, zu langsam in der 64-Bit-Entwicklung zu sein. Insbesonders Händler, die Lösungen für Hochleistungs-Rechenzentren anbieten, sind auf 64-Bit-Betriebssysteme angewiesen.

Anfang 2000 lautete die offizielle Linie von Microsoft: Wir werden Windows 2000 komplett portiert haben, wenn INTELs neuer Chip Itanium auf den Markt kommt. Doch laut einem internen Memo, das dem ZD-Magazin Sm@rt Reseller zugespielt wurde, ist der Name des ersten Betriebssystems von Microsoft für den 64-Bit-Prozessor "Whistler". Whistler ist der Nachfolger von Windows 2000. In anderen Worten: Kein Windows 2000 für INTELs nächste Prozessor-Generation.

Whistler soll im März 2001 erstausgeliefert werden und ist nach einem Berg in der Nähe von Redmond benannt. In dem erwähnten Memo wird vorgeschlagen, die zweite Betaversion von Whistler für Itanium auszulegen. "Windows muss für den Launch von Itanium bereit sein. Unser Ziel ist es daher, die Beta 2 (von Whistler) heranzuziehen", heißt es angeblich in der E-Mail an das Windows Development Team.

Das einzig bedeutende Voll-Betriebssystem, das damit für Itanium-getriebene Server zur Verfügung steht ist: Linux!

Windows 95

Windows 95 war der Nachfolger der Windows 3.11-Version und wurde von Microsoft als ein eigenständiges Betriebssystem entwickelt. Die Trennung zwischen Windows und DOS wurde aufgehoben. Die Benutzeroberfläche hat sich an das objektorientierte Konzept der Datei- und Ressourcenverwaltung moderner 32-Bit-Betriebssysteme angepaßt.

Nachfolger von Windows 95 sind Windows 98 und Windows ME ("ME" steht für Millenium Edition)

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Windows-Variante für Handhelds, Bordcomputer und Set-Top-Boxen.

Windows-Chrome

Power für 3D-Web-Grafik, die (noch?) nicht angekommen ist: Microsoft stellte diese Systemerweiterung auf der "Windows Hardware Engineering Conference" (WinHEC) in Orlando, Florida, im März 1998 vor. Chrome sollte die Programmierschnittstelle Direct3D nutzen, wodurch DirectX-Funktionen direkt in HTML-Seiten hätten integriert werden können. Chrome sollte Download-Zeiten deutlich verkürzen, denn statt datenlastiger Grafiken hätten nur noch kurze Textanweisungen übertragen werden müssen. Allerdings waren die Hardware-Anforderungen zum damaligen Zeitpunkt bemerkenswert:: ein 350-MHz-PC mit AGP-Bus sollte es schon sein.

Windows für Workgroups

Windows für Arbeitsgruppen. Windows für Workgroups ist eine Peer-to-Peer Netzwerk-Version von Windows. Damit wurde ein Zugriff auf die lokalen Festplatten der einzelnen Arbeitsstationen in einem Netzwerk möglich. Zudem wurde die Version um einige Kommunikationsprogramme erweitert.
 


 
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  Windows ME

Abkürzung für "Windows Millennium Edition" und gilt als Nachfolger von Windows 98 • In das Jahr 2000 war Microsoft zunächst mit dem gigantischen Software-Projekt "Windows 2000" für professionelle Anwender gestartet - und hatte damit zahllose Privatnutzer enttäuscht. Denn vor allem für Computerspiele war "Windows 2000" nur schlecht geeignet und damit für viele private Nutzer uninteressant.

Microsoft hat als Systemvoraussetzungen für PCs einen 150 MHz starken Pentium-Prozessor, 32 MByte RAM und 320 MByte freien Festplattenspeicher genannt.

Das Betriebssystem zeichnet sich vor allem durch seine "Wiederherstellungsfähigkeit" aus. Selbst versehentlich gelöschte aber systemrelevante DLL-Dateien können vom System selbstständig rekonstruiert werden. Oder nach einer fehlerhaften Installation etwa eines Treibers können Kunden auf eine "alte" Version des Betriebssystems zurückgreifen. Ein weiteres Feature: Neueste System- und Programm-Updates sollen selbstständig während downloadfreier Online-Zeiten auf den PC geladen werden.

Mit Windows ME soll auch die einfache Bearbeitung von digitalen Fotos, Videos und Musik möglich sein. Musikstücke können beispielsweise von CD's auf die Festplatte und von dort auf einen Handheld kopiert werden. Das dazu nötige Instrument, der Media Player wurde dazu um einen "Quantensprung" fortentwickelt.


 
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Windows NT

Abkürzung für "Windows New Technology". Von Microsoft entwickeltes 32-Bit-Betriebssystem, das für Netzwerke konzipiert wurde. Windows NT ist multiprozessorfähig und unterstützt das NTFS Dateisystem. Die Benutzeroberfläche der Version 4 entspricht weitgehend der Windows 95 Oberfläche, auch die von dort her bekannten Zusatzprogramme werden weitgehend mitgeliefert und um netzwerkspezifische Anwendungen erweitert.

Microsoft ist mit seinem Server-Betriebssystem Windows NT 1998 auch weiter auf Erfolgskurs. Nach einer vorläufigen Einschätzung der Marktforscher von IDC gingen 1998 weltweit 1,56 Millionen neue Lizenzen von NT Server über die Ladentheke. Das sind fast 50 Prozent mehr als Novells NetWare und zweimal soviel wie alle Unix-Versionen von Sun, HP, IBM Compaq/Digital und SCO zusammen. Die Experten rechnen damit, daß die jährliche Wachstumsrate von NT Server bis zum Jahr 2002 fast 23 Prozent erreichen wird - die der Unix-Systeme werde bei 11,2 und die von NetWare bei 7 Prozent liegen.

Windows XP Bücher zum Thema Software zum Thema

Windows XP (eXPerience) ist seit dem 25. Oktober 2001, in Deutsch und 14 weiteren Sprachversionen verfügbar, darunter Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Japanisch und Koreanisch. Insgesamt wird Windows XP in 24 Sprachversionen ausgeliefert.

Windows XP will die Linien von Windows 9x/Me und Windows NT/2000 zusammenführen. Damit deckt erstmals ein Windows Betriebssystem - in verschiedenen Ausprägungen - praktisch alle Einsatzgebiete von Heim-Computern bis Unternehmens-Clients ab.

Die Vorteile von Windows XP (eXPerience) erschöpfen sich nach Einschätzung von Microsoft jedoch nicht in der Integration der beiden Windows Welten, sondern gehen deutlich darüber hinaus; viele Fähigkeiten, die bis dato Zusatzprogramme vorausgesetzt haben, beherrscht Windows XP z.B. standardmäßig. Hinzu kommen einige völlig neue Funktionen wie Remote-Unterstützung und erweiterte Netzeigenschaften. Generell sollen auch Unternehmen von zahlreichen Detailverbesserungen profitieren, ohne beispielsweise bei einer Migration von Windows 2000 zu Windows XP allzu starken Änderungen ihrer DV-Umgebung unterworfen zu sein. Umgekehrt müssen Privatanwender nichts von dem missen, was ihnen unter Windows 9x/Me lieb und teuer war. Dies gilt insbesondere für die Integration von Medien wie z. B. Scannern, digitalen Kameras und Videorecordern. Nicht zu vergessen sind Spiele und Entertainment, die Abwechslung auf den PC bringen.

In Punkto .NET ist Windows XP bereits gerüstet: Es wartet mit der Laufzeitumgebung von .NET auf. So fungiert ein Windows XP Rechner bei Bedarf als .NET-Zentrale. Zudem agiert Windows XP als Mittler zwischen Komponenten wie Web-Diensten, Web-Media und Offline-Geräten. Die Integration von Mail-, Messenger- und Sprachnachrichten tut ein übriges, um einen Windows XP PC zur Kommunikationszentrale zu prädestinieren. Neu sind ferner Funktionen wie Videokommunikation und PC-to-Phone-Unterstützung.

Grundsätzlich fußt Windows XP weitgehend auf Windows 2000. In Ergänzung dazu erlauben sogenannte Kompatibilitätsmodi jedoch auch den Einsatz älterer Software und schützen so vorhandene Investitionen. Versionskonflikte von Systembibliotheken (Dynamic Link Libraries, DLLs) lassen sich sofern erforderlich durch das parallele Laden verschiedener DLL-Versionen eliminieren. Das allen Windows XP Varianten gemeinsame Treibermodell sollte sicher stellen, dass binnen kürzester Frist eine breite Palette an Gerätetreibern zur Verfügung stehen wird. Doch nicht nur die "inneren" Werte wurden überarbeitet, die Benutzeroberfläche erhielt ebenfalls einen Feinschliff. Der Windows XP Desktop ist übersichtlicher und aufgeräumter als eine Windows 2000 oder Windows Me Oberfläche. Die Benutzeroberfläche verfolgt das Ziel, den Anwender bei seinen täglichen Arbeiten besser zu unterstützen

Für den privaten Gebrauch fällt die enge Einbindung von Multimedia-Objekten ins Auge: das Schlagwort lautet hier "End-to-End". Dahinter verbirgt sich die Philosophie, dass das Betriebssystem alle Arbeitschritte beispielsweise im Umgang mit Bildern abdeckt. Konkret reicht dies vom Import eines Bildes über das Ansehen/Bearbeiten, ggf. das Drucken bis hin zur Online-Bestellung (via Internet für Papierabzüge). Das Anlegen einer Dia-Show erfolgt direkt aus dem Datei-Explorer. Ähnlich verhält es sich mit dem Erstellen, Schneiden und Bearbeiten von Videos (mittels des Movie Maker). Hinzu kommt die Integration von WMA- und MP3-Playern sowie PDAs (Personal Digital Assistants).

Windows XP will jedoch nicht nur für Kreativität mit dem PC stehen, sondern auch für Spielspaß: Bildete DirectX bereits bei früheren Windows 9x-Versionen die Grundlage für Spiele aller Art, sollen Gamer mit Windows XP von der Performance und Robustheit eines Windows NT profitieren, ohne die häufiger damit verbundenen Kompatibilitätsprobleme zu erleiden. So laufen die meisten aktuellen Spiele mit anspruchsvoller Sound- und Grafikausgabe bereits unmodifiziert unter Windows XP. Stürzt tatsächlich einmal ein Spiel aufgrund eines Programmfehlers ab, bleibt das Betriebssystem davon unbehelligt. Ungewollte Neustarts gehören somit weitgehend der Vergangenheit an. Interessant ist für Privatanwender auch das komfortable Aufsetzen (via Autokonfiguration) eines Heim-Netzes. Eine Firewall sorgt dafür, dass der Aufenthalt im Internet nur mit geringen "Einbruchs"-Risiken behaftet ist. Dabei genießt der Anwender die Vorteile der allgemein robusten Architektur, die nun auch das Teilen eines PC durch mehrere Benutzer zulässt - Fast User Switching gestattet den Wechsel zu einer anderen Session, ohne den gegenwärtigen Anwender abzumelden.

ACHTUNG: Um die einfache Handhabung zu gewährleisten, besitzt die Home Edition von Windows XP einige Funktionen der Unternehmensversion Windows XP Professional nicht. Dazu zählen zum Beispiel einige Netzfunktionen in bezug auf Domänen, Unternehmensrichtlinien, eine mehrsprachige Benutzeroberfläche und die Unterstützung mehrer Prozessoren.

Neben der Stabilität sind für den Einsatz als Unternehmens-Client vor allem die Administration, Wartung und der Support entscheidend. In dieser Hinsicht wartet Windows XP mit erweiterten Gruppenrichtlinien auf, die das Umsetzen von Unternehmensstandards erleichtern. Des weiteren entlasten Eigenschaften wie Multinetwork Support, Network Autodetection sowie der Credential Manager (zum sicheren Speichern und Übertragen von Netzkennungen und -passwörtern) gleichermaßen Systemadministratoren und Anwender. Nicht zuletzt unterstützt Windows XP bereits Funknetze (Wireless LAN) inklusive Autokonfiguration und WLAN Network Roaming und gestattet so eine erhöhte Mobilität von Anwendern mit Notebooks innerhalb der Bürogebäude. Wer von außerhalb (etwa über einen Dial-In-Server) auf Anwendungen seines Firmen PC zugreifen will, hat diese Möglichkeit dank des Remote Desktop. Analog dazu ist im Notfall der hausinterne Support in der Lage, einem Anwender via Remoteunterstützung zu helfen und ggf. eine Fehlerdiagnose und -behebung durchzuführen. Zum Beispiel lässt sich die Installation eines falschen Treiber mittels des Driver Rollback rasch wieder rückgängig machen.

Die Migration von Windows 2000 zu Windows XP bereitet aufgrund einer nahezu identischen Management-Strategie kaum Probleme, auch eine heterogene Mischung von Windows 2000 und XP-Clients ist möglich. Insofern lassen sich Roll-Out-Planungen von Windows 2000 relativ leicht für Windows XP adaptieren. Sofern gewünscht lässt sich der Windows XP Desktop mit dem Look & Feel von Windows 2000 konfigurieren, um so Support- und Schulungsaufwände zu minimieren. In bezug auf Hardware unterstützt Windows XP Professional unter anderem Multiprozessor-PC, den Intel 64-Bit Itanium-Prozessor sowie das Ansteuern mehrerer Monitore.

Infos / BestellungIn Deutschland ist Windows XP zu folgenden Preisen im Handel erhältlich sein:

Für die Windows Versionen Windows 3.x und Windows 95 besteht keine Upgrade-Möglichkeit. Anwender von Windows 98, Windows 98 Zweite Ausgabe und Windows Me können auf Windows XP Home Edition oder Windows XP Professional upgraden. Nutzer von Windows NT 4.0 und Windows 2000 Professional können lediglich auf Windows XP Professional updaten, nicht aber auf Windows XP Home Edition.

Für den Einsatz von Windows XP sind folgende Systemanforderungen erforderlich:

  • PC mit Intel Pentium oder Celeron bzw. AMD K6, Athlon oder Duron Prozessor mit 300 MHz; Windows XP Professional unterstützt zwei Prozessoren
  • 128 MB RAM Arbeitsspeicher oder höher
  • 1,5 GB verfügbarer Festplattenspeicher
  • Super-VGA-Monitor (800 x 600) bzw. Monitor oder Videoadapter mit höherer Auflösung
  • CD-ROM- oder DVD-Laufwerk
  • Tastatur und Microsoft Mouse oder kompatibles Zeigegerät

 Windows XP Media Center Edition 2004 soll ab Herbst das Wohnzimmer erobern
(Meldung vom 2.10.2003)

Im Herbst 2003 soll es soweit sein: Microsoft präsentiert mit der Windows XP Media Center Edition 2004 die Software-Plattform für die ersten Windows Media Center PCs in Deutschland. Damit kommt PC Entertainment ins Wohnzimmer. Per Fernbedienung und bequem vom Sofa aus lassen sich die Multimedia- und Entertainment-Funktionen der Windows XP Media Center Edition 2004 ansteuern. Per Wohnzimmer-PC Musik und Radio hören, DVDs und Videos abspielen, im Internet surfen, Fotos anschauen oder Fernsehsendungen aufzeichnen - mit der Media Center Edition können alle digitalen Medien über ein Gerät genutzt werden. Aber nicht nur Entertainment und Entspannung sind mit dem Windows Media Center Rechner möglich: Er ist ein voll funktionsfähiger PC, dessen Betriebssystem auf Windows XP Professional basiert.

Digitale Technologien werden immer beliebter

Aktuellen Studien zu Folge steigt die Akzeptanz digitaler Technologien und des Internets weltweit. Laut Forrester Research (European Consumer Technographics Studie, Januar 2003) hören bereits 44 Prozent aller Anwender über ihren Rechner digitale Musik, 40 Prozent sehen sich Fotos an, und 21 Prozent genießen Heimkino per DVD - alles über den PC. Mit dem Media Center PC können User alle digitalen Medien über ein Gerät nutzen. Gespeicherte Fotos lassen sich aber auch in wenigen Schritten bearbeiten. So wird daraus im Handumdrehen eine Diashow mit musikalischer Untermalung.

Die Liste der Hardware-Hersteller, mit denen Microsoft beim Windows Media Center kooperiert, wird täglich länger. In Deutschland gehören Fujitsu-Siemens, Medion, Packard Bell, Toshiba und Wortmann zu den Unternehmen, die Rechner mit der Windows XP Media Center Edition 2004 ab Herbst 2003 anbieten. Weitere Hersteller, darunter Actebis, Gericom, Hewlett-Packard, Hyrican, L&S Electronic, 4MBO, TAROX, Vobis und Yakumo werden folgen.

In den USA, Kanada und Korea ein Hit

In den USA, Kanada und Korea ist der Windows Media Center PC bereits ein Hit. Mehr als 40 namhafte Hersteller, darunter Gateway Computer, HP, Samsung, Toshiba und Viewsonic, bieten dort Rechner in verschiedenen Ausführungen an. So gelangt das Multimedia-Erlebnis in jeden Raum des Hauses - egal, ob Wohnzimmer, Medienraum oder Schlafzimmer. Und das ab Herbst 2003 nicht nur in den USA, Kanada und Korea, sondern auch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien sowie in verschiedenen asiatischen Ländern.

Highlights der Microsoft Windows XP Media Center Edition 2004:

  • Fotos: Das Durchblättern von digitalen Fotoalben oder das Erstellen einer Diashow - mit einem Windows Media Center PC kein Problem. Die Fotos lassen sich nach Datum, Namen oder Genre sortieren. Einige Mausklicks unterlegen die Bilder zusätzlich mit Musik.

  • Musik: Per Fernbedienung können Anwender durch die gespeicherte Musiksammlung klicken und nach verschiedenen Kriterien suchen. Dazu gehören Interpret, Albumtitel oder Musikrichtung.

  • Video: Das langwierige Suchen nach der richtigen Flimsequenz oder dem gewünschten Video hat ein Ende: Per Kleinbildvorschau lassen sich alle Filme der eigenen Sammlung durchsehen.

  • DVD: Selbstverständlich können Anwender auch DVDs auf ihrem Windows Media Center PC abspielen. Egal, ob auf dem Bildschirm oder auf dem Fernseher: Mit dem Media Center PC steht dem Kinoerlebnis zuhause nichts mehr im Wege.

  • Interaktives Fernsehen und personalisierte Videoaufzeichnung (PVR): Individuell steuerbarer Fernsehgenuss - mit dem Windows Media Center PC ist dies Realität. Mit dem Personal Video Recorder lassen sich Filme oder ganze TV-Serien aufzeichnen. Dabei ignoriert der PC automatisch Wiederholungen von Episoden. Mögliche zeitliche Überschneidungen erkennt das System und zeigt sie an. Als zusätzlichen Service hat Microsoft eine elektronische Programmvorschau integriert. So lassen sich Sendungen einfach über Kategorien und Unterkategorien finden, wie Sport und Fußball.

Microsoft will mit "Windows" in digitale Fernsehgeräte
(Meldung des Wall Street Journal vom 10.9.2000)

Microsoft will "Whistler" mit Funktionen für das digitale Fernsehen ausstatten. Damit plant der Konzern, verlorenen Boden auf diesem Markt gut zu machen. Whistler soll den Computer damit in eine Set-Top-Box verwandeln können oder selbst in solchen Geräten zum Einsatz kommen.

Der Einbau einer Komponente für digitales Fernsehen in das Betriebssystem Windows, gilt dem Bericht zufolge als Versuch Microsofts, zu Wettbewerbern wie Open TV Corp., einem kalifornischem Hersteller von Software für Set-Top-Boxen, aufzuschließen.

  

    


 
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